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Die Geschichte meiner ersten Stickerei - 1968!

 

(UNTER  DER  ERSTEN  STICKEREI!)

DAS IST SICHER DIE ERSTE UND SICHER HABE ICH SIE 1976 GEMACHT!

Sie ist im kretischen Stil.

Ich war beeinflusst von meinem Erstlingswerk, das ich als Kind 1968 angefertigt hatte, angeregt von den Stickereien meiner Tante Mimosa. Ich gewann diese Stickereien lieb, wenn ich sie mir ansah; ständig ging ich zu Mimosa in Nea Smyrni, ein paar Gassen oberhalb der unseren. Ich war noch sehr klein, kann mich aber gut daran erinnern! Nicht älter als fünf, das ist sicher! (Ich bin so verwegen, auch vier zu sagen, wenn ich wie ein Wirbelwind zu meiner älteren Kusine Leda hinaufrannte! Damals ließ man uns schon als Kleinkinder umherschweifen. Es gab keinen Grund zur Angst!

Ich erinnere mich, als ich älter war, ganze sieben Jahre (!), dass ich mich erwachsen und reif neben meiner besten Freundin Fani fühlte, die genau ein Jahr älter war! Wir waren unzertrennlich. Damals wurde Nikakis‘ Schwester  geboren; er war der beste Freund meines Bruders Jorgos; fünf Jahre alt! Er war der Benjamin unserer kleinen Gruppe. Es folgte mein Bruder Gogos, wie er sich nannte, dann kam ich mit meinen sieben Jahren, dann Fani, acht Jahre, und schließlich unser Anführer, der älteste und weiseste, der größte und stärkste, Miltos, Fanis Bruder und neun Jahre alt!

Wenn man also den Kinderwagen mit der kleinen Valia auf den breiten und ungefährlichen Bürgersteig schob, überließ man sie gewissermaßen unserem Schutz.

Wir passten auf die Kleine auf (sicher beobachtete man uns dezent hinter irgendeinem Fenster!).

Wir beiden Damen hielten sie, passten mit großer Gewissenhaftigkeit auf sie auf! Wir waren für sie verantwortlich, spielten aber weiter unsere Spiele, ohne uns jedoch zu entfernen, und hatten immer ein Auge auf unsere Kleine.

Ich will damit nur sagen, dass wir in völliger Freiheit und Keuschheit lebten! In voller Unschuld wir, die Kleinen, aber auch die Erwachsenen, unsere Eltern und die Nachbarn! Wir gelangten bis zum Wäldchen von Nea Smyrni und kannten alle Leute. Die sprachen mit uns, sanft, lieb, grüßten uns.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Im Haus der Tante also mit den mit Spitzen versehenen, von ihr gemachten Schonbezügen der Armlehnen bei den Sesseln und den Kanapees.

Später in unserem jetzigen Haus in Kifissia mit anderen schönen Stickereien mit verschiedenen Sticharten, Dessins, aber auch mit verschiedenen Garnen und Fäden.

Schon als kleines Mädchen zur Zeit der Diktatur, ich war knapp neun, ermunterte mich Tante Mimosa, ein Kissen zu machen, mein Kissen!

Und es war riesig für mich als kleines Mädelchen, aber ich erinnere mich noch heute an die Anspannung, die mich befiel, weil ich doch jenen langen Kanevas, der nicht enden wollte, hinter mich bringen musste – mit jenen sich wiederholenden Motiven, waagrechte, breite Linien in der Reihe bis ganz nach unten, nur die Farben ändern sich, alle in roten und fuchsienroten Farbtönen und ein wenig Hellgrün-Meeresblau!

Es sieht nach Kreta aus!

Die Wolle oder besser: der Faden aus DICKER Baumwolle war der erste und letzte Faden, den ich benutzt habe und benutze:

(DMC  RETORS À BRODER no4)

Er macht die Stickereien dick, oft pompös, aber sie haben nicht die kaum zu überwindende Schwierigkeit der Stickerei mit normaler Wolle.

Bezüglich der dicken Wolle hatte ich einen Kanevas mit solcher normaler Wolle vor zwanzig Jahren begonnen. Ich bin alt geworden und wage immer noch nicht weiterzumachen. Doch habe ich es mir versprochen, ihn irgendwann einmal zu beenden.

Schließlich nahm meine Mutter meine fertige Stickerei, machte sie zu einem großen Kissen und legte es auf den Sitz eines Schaukelstuhls aus Holz, den wir noch in Papas oberem Studio haben, in Mamas Haus in Vrachati!

Das Kissen ist noch dort, ein wenig vom Gebrauch mitgenommen, aber sonst in gutem Zustand!

Wie ihr seht, ist es ein Teil des Hauses und wird nicht umgestellt! Eigentlich müsste es geschützt werden. Ich hatte es wohl 1968 gemacht, also vor fünfundvierzig Jahren. Leider altert alles, wird abgenutzt und geht kaputt…

(Den Schaukelstuhl hatte Mama in Monastiraki gekauft, in einem der Trödelläden, zusammen mit ihrem Freund, dem herausragenden Maler Jannis Migadis).

Damals (1965-1966) kauften sie zusammen alte, elegante Möbel für das Landhaus in Vrachati, das noch im Bau war!)

Gleich nach der Diktatur (1967-1974) wurde der Schaukelstuhl im Studio aufgestellt, aber im Parterre, wo man den Billardtisch hingestellt hatte, Geschenk des unvergessenen Tassos Koliopoulos; wir spielten oft dort.

Ich erinnere mich an Mama, die dort zu sitzen pflegte.

Das ist aber eine andere Geschichte. Sie werde ich ein anderes Mal erzählen.